Mit diesem, lautstarken Brauch soll die Braut in den neuen Lebenabschnitt begrüßt werden, gleichzeitig sollen böse Geister vertrieben werden. Dies geht vor allem mit viel Lärm, Böllerschüssen, Raketen, ja sogar mit Hilfe ganzer Blaskapellen. Üblicherweise treffen sich Freunde, Bekannte oder Kollegen schon sehr früh am Morgen zum Aufwecken bei den Eltern der Braut, wo diese ihre letzte Nacht als unverheiratete Frau verbringt.
In manchen Regionen war es hingegen üblich, dass nur der Bräutigam auf diese gemeine Weise geweckt wird. Nach dem Wecken gab es sogar noch ein gemeinsames Frühstück, was traditioneller Weise im Haus der Eltern des Bräutigam stattfand.

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Wer diesen Brauch anwenden möchte, sollte genau auf die örtlichen Begebenheiten achten, denn nicht jeder Nachbar freut sich um 5 Uhr morgens auf eine Blaskapelle zu treffen.