Auf dem Weg zum Ort der Trauung stößt so manches Brautpaar auf Straßensperren, die von Nachbarn, Kollegen oder Freunde der Braut aufgestellt wurden. Diese wollen damit verhindern, dass der Bräutigam die Braut einfach so zur Trauung mitnehmen kann. Der Bräutigam muss sich den Weg nun freikaufen. Das Zahlungsmittel für den Wegzoll sind üblicherweise Flaschen Wodka, weshalb der Bräutigam einen ausreichenden Vorrat im Hochzeitsauto mitführen sollte. Von den besänftigten „Wegelagerern“ erhält das Brautpaar dafür Glückwünsche, ggf. Geschenke und natürlich die freie Weiterfahrt (bis zur nächsten Straßensperre).